Elementor #22952
Bitteres Ende nach starker erster Hälfte – Weibliche B gibt sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand
Die weibliche B‑Jugend der HSG Laatzen‑Rethen erlebte am vergangenen Sonntag ein Spiel, das sinnbildlich für die Höhen und Tiefen einer ganzen Saison stehen könnte. Nach einer überragenden ersten Halbzeit, in der die Mannschaft um Trainerduo Kerstin und Thomas Lerch das Geschehen klar kontrollierte und sich einen 6 Tore-Vorsprung erspielte, schien der Auswärtssieg bereits greifbar. Die HSG agierte konzentriert, nutzte ihre Chancen konsequent und setzte die Gastgeberinnen aus Zweidorf/Bortfeld mit starkem Kombinationsspiel immer wieder unter Druck.
Besonders beeindruckend war, wie selbstbewusst das Team auftrat – kein Wunder, schließlich hatte die HSG in der Vorwoche ein hoch verdientes Unentschieden gegen Tabellenführer MTV Vorsfelde geholt (24:24). Dieser Punktgewinn hatte sichtbar Rückenwind verliehen.
Doch nach dem Seitenwechsel kippte das Spiel. Die Gastgeberinnen fanden zunehmend besser in die Partie, während die HSG den Rhythmus verlor. Technische und taktische Fehler vor allem in der Abwehr und zunehmend spürbare Nervosität ließen den komfortablen Vorsprung Tor um Tor schmelzen. Die SG Zweidorf/Bortfeld nutzte jede Unsicherheit konsequent aus und drehte das Spiel in der 35. Minute (23:22).
Trotzdem zeigte die HSG Moral: Maja Scheer, Lucie Micklich, Lina Haushalter und Ida Teiwes setzten in den letzten 15 Minuten wichtige Treffer vom Kreis und aus dem Rückraum, Topscorerin Julia Marie übernahm noch in der Schlusssekunde erfolgreich Verantwortung vom Siebenmeterstrich – doch am Ende reichte es nicht mehr. Mit 34:36 musste sich die HSG geschlagen geben.
Auch wenn die Enttäuschung groß ist, bleibt festzuhalten: Die Mannschaft hat erneut gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt. Die starke erste Hälfte, der Wille in der Schlussphase und die Leistung aus dem Vorsfelde‑Spiel machen klar: Das Oberliga-Team hat weiter alle Chancen, um ihr Saisonziel – ein Platz unter den Top 5 – zu erreichen.
Gespielt haben: Neele Warda, Lara Sophie Müller (Tor), Ida Teiwes (2); Svea Lerch (3); Lina Haushalter (5); Pauline Stellmacher (3); Maja Scheer (3); Lucie Micklich (4); Julia Marie Schmitt (11, davon 4 Siebenmeter); Marie Heyner; Olivia Thomalla (1); Julia Hulak (2)
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