Schalalalaaaahhhh
Die Ladies tun es schon wieder.. was für eine Aufregung….
Wie gut, dass es die Küche in der Rethener Halle gibt. Dort werden Mannschaftbesprechungen abgehalten, Geburtstage gefeiert, neue Spielerinnen willkommen geheißen und auch demokratische Entscheidungen getroffen.
So beschließen die Damen, dass, wenn es das Punktekonto in der Meisterschaft hergibt, eben auch aufgestiegen wird.
Dazu bedarf es, aus zwei Spielen, ein klitzekleines Pünktchen, zu holen.
Dazu haben wir die erste Gelegenheit, bei unseren Nachbarn in Sarstedt.
Und da war ja auch noch eine Rechnung offen…
Und die so abgeklärten und mit reichlich Kämpferherz ausgestattete „Damenschaft“ bereitet sich gut vor. Ein aufregendes, emotionales Abschlusstraining wird abgeleistet und Mann und Maus mit Tröten und Ratschen ausgestattet.
So reisen die Damen gut ausgerüstet mit Kühlkoffer, Trikots, Bällen und einigem Nervengeflatter und auch mit Bauchgrummeln und Blutdruck im Gepäck ins Nachbarörtchen.
Das Spiel startet mit einem steinstarken Rückraumtreffer von Maike. Werkannderkann-Britta legt gleich nach. Der Schiedsrichter mag unsere lautstarke Unterstützung von der Bank gar nicht und bittet mit progressiver, farblicher Strafe, um absolute Ruhe.
Aber Klatschen ist erlaubt. Leider fällt unsere Ausbeute an Toren , der roten Linie und der Sichtweise des Spielleiters zum Opfer. Und damit etwas mager aus. Zur Halbzeit führen wir 9:6.
Die Meisterschaft rückt näher und die Aufregung steigt. Die jungen, fairen Damen aus Sarstedt geben ihre Hoffnung auf einen erneuten Sieg gegen uns nicht auf und träumen schließlich auch noch von der Meisterschaft. So kämpfen sie sich auf ein Törchen heran. Aber unsere gut getapte Linda und die bestens aufgelegte Mona halten uns im Spiel. Und wir können uns absetzen. Lenchen kann endlich einen erlaubten Treffer beisteuern. Die letzten Minuten werden auch auf der Bank zu einem Nervenzerreisstest.
Des einen Freud, ist des anderen Leid.
Die Rechnung wurde beglichen..
WIR SIEGEN IN Sarstedt 17:14 und nehmen zwei Punkte und reichlich Coffein mit nach Hause und dürfen uns „Meisterinnen“ nennen.
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