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Minis A (Teil 2): Handball, Handball, Handball – alles steht Kopf!

Es ist mal wieder so weit: Alles steht Kopf – Handball, Handball, Handball!
Es vergeht kein Tag mehr ohne unseren Lieblingssport. Die EM ist in vollem Gange und auch die Liga hat seit zwei Wochen wieder ihren Betrieb aufgenommen.

Dieses Wochenende sollte ein echtes Handball-Spektakel werden. Gestern und heute stand Kampftag bei den Minis A an.
Sieben tapfere Kinder haben heute früh den Weg zum Treffpunkt gefunden – inklusive einiger sichtbar müder Eltern. Der heutige Trainer bekam sogar einen Kaffee serviert (beim nächsten Mal gern ohne Milch und Zucker 😉).

Auf ging’s nach Garbsen zum Auswärtsspiel – heute mal im Konvoi mit Fahrgemeinschaften.
In der Kabine angekommen, musste erst einmal die Musik an. Die Kinder waren sofort mittendrin, alles andere wurde ausgeblendet: Hüften wurden geschwungen, lautstark mitgesungen – heute war eindeutig Tag der guten Laune.

Die Trikotvergabe war wieder ein lustiges Ereignis. Einige Kinder kamen zu mir und meinten, die Hose sei zu klein. Es wurde hin und her getauscht, aber viel gebracht hat es nicht. So schnell es den Kids auffällt, so schnell ist es auch wieder vergessen.

Ab in die Halle, erst mal checken, welche Geräte aufgebaut waren. Die Seile wurden sofort beschlagnahmt, der Rest machte schon Wurfübungen.

Der Kopfstand hat allerdings nicht geklappt 😄

Spiel 1: Gegen Misburg

Vor dem ersten Spiel musste ich den Kindern noch einmal die Linien erklären, die heute für uns wichtig waren: schwarze Linien, 2 cm breit.
So viele verschiedene Linien auf einem Spielfeld habe ich lange – oder eher noch nie – gesehen. Für jeden Handballer mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Wie sollen die Kleinen das dann schaffen?
Egal – das ist das Schöne bei den Minis: einfach machen.

Vor lauter Aufregung haben wir auch gleich unseren Schlachtruf vergessen.
Ein Torwart musste noch her – so richtig wollte heute keiner ins Tor. Also kurz und bestimmt: „Mika, du musst ran – wir wechseln!“
Ich wurde auch gleich an das neue Spielsystem erinnert: Nach einem Tor muss der Schütze runter. Manchmal würde ich wirklich gern dabei sein, wenn solche Regeln entschieden werden …

Los ging’s gegen Misburg. Eigentlich hatte ich ein sehr ausgeglichenes Spiel erwartet – aber dem war nicht so.
Wir haben überzeugt: egal wer, egal wie Pässe, Dribblings, Fangen, Bälle ablaufen. Die Kids hatten heute alles drauf. Ein echter Sahnetag!
Als ob sie jeden Tag trainieren würden. Alle kamen zum Abschluss, auch wenn nicht jeder Ball im Netz zappelte. Philip machte ein direktes Freiwurf-Tor,  auf die Frage warum er nicht erst spiele… Der Torwart habe woanders hingeschaut!
Am Ende ging das Spiel eindeutig unentschieden aus. Die Schiedsrichter ließen viel laufen und haben bei den Linienübertritten auch mal drei, vier Augen zugedrückt.

Nach diesem erfolgreichen Start ging es ab zum Buffet. Die Auswahl war groß – danke an Garbsen!
Bei einigen fiel die Stärkung allerdings so üppig aus, dass wir schon Bescheid sagen mussten: „Wir spielen gleich!“

Spiel 2: Gegen Herrenhausen

Diesmal haben wir auch an den Schlachtruf gedacht:
HSG – Ole!

Einen Torwart hatten wir jetzt auch: Philip wollte mal ran.

Dann kam es, wie es kommen musste: „Ich muss mal …“ – und schon war Felix im Tor 😄.

"Wenn kein Ball kommt, muss ich mich anders beschäftigen..."

Dieses Spiel war noch eindeutiger als das erste. Jeder durfte sich als Torschütze eintragen – super, Chapeau!

Zu schnell für`s Foto
für kein Tor zu schade
Der Unangenehme für jeden Gegner
Der Robuste - aber nur die Schale
Das Tor will ich!

Die Trainer mussten reagieren, also kam die Aufforderung: ohne Prellen.
Das Kampfgericht war sichtlich irritiert und musste sich das erst von uns erklären lassen.

Es blieb trotzdem zu eindeutig für uns. Wir reagierten weiter und nahmen einen Spieler raus. Die Abwehr war einfach zu überzeugend – gefühlt Raumdeckung.

Kein Ball wurde freiwillig hergegeben.
Der Unsichtbare aber immer da, wenn er gebraucht wurde.

In den letzten drei Minuten nahmen wir noch ein Kind runter, sodass nur noch zwei Feldspieler übrig waren.
Ich musste Mika und Philip bei einem Freiwurf kurz informieren: „Ihr seid nur zu zweit – ihr müsst breit decken.“
Die Blicke waren Oscar-reif.

Wir durften ein weiteres gelungenes Unentschieden feiern.

Spiel 3: Gegen Garbsen

Der Schlachtruf klappte erneut, der Torwart stand fest: Leano.
Er war in allen Spielen im Tor – jetzt von Anfang an. Eigentlich hätten wir auch hier ein einfaches Spiel erwarten können, aber die Kids waren zu Beginn noch nicht ganz wach.

Der Gegner kam zu vielen Abschlüssen, aber da stand er: Leano.
Heute durfte er sich mit Andi messen – und ich glaube, er hatte sogar mehr Paraden.

Unsere Abschlüsse gingen anfangs oft am Tor vorbei oder waren Würfe aus der zweiten Reihe völlig verrückt.
Der Coach hatte alle Hände voll zu tun, um seine Jungs wieder auf den richtigen Weg zu bringen – mit Erfolg.

Dann platzte der Knoten: Jakob traf – und danach war keiner mehr zu halten.
Gefühlt haben dann alle getroffen. Auch dieses Spiel endete sehr eindeutig unentschieden.

Die La-Ola-Welle durfte natürlich nicht fehlen.
Es war ein sehr aufregender Tag für Lino und mich und hoffentlich auch für alle anderen Beteiligten.

Die Entwicklung bei allen Kindern war heute absolut sichtbar. Das macht richtig Freude auf den nächsten Spieltag und die Zukunft.
Der Teamgeist war heute ausgesprochen gut.

HSG Laatzen-Rethen
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