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Minis A sorgen in Rethen für Bundesliga-Stimmung

Am allerletzten Heimspieltag der Minis A verwandelte sich die Halle in Laatzen noch einmal in eine echte Handballfestung. Zu Gast waren die Teams der HSG Hannover West, des Lehrter SV und der HSG Deister Süntel. Da fast alle Minis der HSG Laatzen-Rethen zugesagt hatten, wurde bereits am Donnerstag im Training ein besonderer Plan geschmiedet: Immer vier oder fünf Kinder sollten während der Spiele in die Fankurve wechseln, um den anderen mehr Spielzeit zu geben und gleichzeitig ihre Mannschaft lautstark zu unterstützen.

Und dieser Plan ging voll auf. Drei Stunden lang herrschte in der Halle eine Stimmung wie bei den großen Vorbildern. Mit Trommeln, Klatschpappen und lautstarken Anfeuerungsrufen wurde quasi ohne Pause Stimmung gemacht – ganz wie bei den berühmten Reckentrommeln. Coach Tino dürfte nach diesem Nachmittag jedenfalls noch lange ein Klingeln in den Ohren gehabt haben.


Auch auf dem Spielfeld lief alles fair und ordentlich ab, wofür drei junge Schiedsrichter sorgten: Lino, Ole und Carlotta leiteten die Spiele souverän und mit viel Übersicht.

Die erste Fankurve (Jakob, Mika R, Leano und Finn) legte direkt los, als die Partie HSG Laatzen-Rethen gegen HSG Hannover West angepfiffen wurde. Immer wieder schallten lautstark die Buchstaben „H – S – G!“ durch die Halle. Auf dem Feld zeigten Béla im heimischen Tor und auch der Torwart im orangefarbenen Trikot der Hannoveraner starke Paraden – ganz wie ihre großen Vorbilder.

Beim nächsten Spiel gegen die Roten vom Lehrter SV sorgte der zweite Fanblock (Ben, Mika S, Felix und Felix) für eine neue Idee. Lautstark hallte plötzlich „Defense! Defense!“ durch die Halle. Das half der Abwehr zwar sehr gut, doch im Angriff fehlte manchmal noch die Treffsicherheit. Ein Schiedsrichter kommentierte die vielen Fehlwürfe mit einem Augenzwinkern: „Tontauben schießen findet eher am Himmel statt.“

Eine besonders schöne Szene zeigte sich, als Hannover West aufgrund von nur fünf angereisten Spielern um Unterstützung bat. Ben war sofort Feuer und Flamme und meldete sich als erster freiwillig. Kurz darauf schloss sich Finn an. Schließlich kann man wertvolle Handballpraxis auch einmal in einem anderen Trikot sammeln – eine tolle sportliche Geste. Leano und Mika R. machten es in einem weiteren Spiel nach.

Die letzte Fankurve des Tages (Til, Janto, Béla, Malte und Jarno) brachte für die Partie gegen die schwarzen Kinder der HSG Deister Süntel schließlich noch einen ganz neuen Schlachtruf in die Halle: „Auf geht’s, Leute, auf geht’s!“
Laut, begeistert und mitreißend unterstützten die Kinder ihre Teams bis zum letzten Spiel.

So ging ein rundum gelungener Heimspieltag zu Ende – mit viel Handball, Fairness, neuen Erfahrungen und einer fantastischen Stimmung auf den Rängen. Nun stehen nur noch drei Auswärtsspielfeste an, bevor für die Kinder der nächste Schritt in der E-Jugend beginnt. Ein schöner Abschluss für die Mini-Zeit bei der HSG Laatzen-Rethen.

HSG Laatzen-Rethen
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