Weibliche C1. Regionsoberliga-Start: erst wild, dann richtig Aura!
Vier Spiele, jede Menge Emotionen und ein einmaliger Teamspirit! Unsere weibliche C1-Jugend der HSG Laatzen-Rethen ist in der höheren Altersklasse angekommen. Die Oberliga fordert uns heraus- und wir halten Stand und wachsen mit jeder Aufgabe.
Gegen Misburg hieß es erst mal: neues Level freigeschaltet. Oberliga, höhere Altersklasse – da mussten wir kurz reinkommen. Vorne fielen wenige Tore, hinten standen wir oft zu tief für Ballgewinne. Trotzdem führten wir die ganze Zeit. Und dann diese Schlussphase: komplett wild, wirklich. Plötzlich stand es 15:15. Digga, das Unentschieden tat schon weh.
Gegen Germania List 2 hatten wir dann den Dreh raus. Unsere Angriffe liefen deutlich besser, und in der Abwehr gingen wir immer mehr auf Balljagd. Gegen einen starken Gegner auswärts 32:23 zu gewinnen? Stabil. Sehr stabil sogar.
Beim Garbsener SC war Spannung von der ersten bis zur letzten Minute angesagt. Die Führung wechselte immer wieder, und dann standen wir in der Schlussphase auch noch in doppelter Unterzahl. Das hätte richtig bitter werden können. Kurz vorm Crashout? Von wegen!. Nur ein Gegentor in dieser Phase, danach vier eigene Treffer in den letzten drei Minuten – und zack, 26:29-Auswärtssieg! Diese Schlussphase war peak – Gänsehaut, no cap.
Gegen den TSV Burgdorf kam vor den Herbstferien der vermutlich härteste Test. Der Gegner hatte mit vielen Spielerinnen aus dem älteren C-Jugend-Jahrgang körperlich Vorteile. Dazu waren wir nervös und leisteten uns zu Beginn sehr viele einfache, technische Fehler. Acht Tore Rückstand zur Pause? Lowkey frustrierend. Aber aufgeben war keine Option. Nach der Halbzeit stellten wir etwas um, machten deutlich weniger Fehler und kamen immer besser zum Abschluss. Auf einmal waren wir auf nur noch vier Tore dran – und beim Gegner wurde es spürbar nervös. Am Ende stand zwar ein 24:28, aber unsere zweite Hälfte hatte richtig Aura. Fünf Minuten mehr auf der Uhr, und wer weiß, was noch passiert wäre.
Unser Fazit nach vier Spielen: Wir sind vielleicht noch nicht mit jeder Oberliga-Situation besties, aber wir lernen schnell, kämpfen füreinander und bleiben auch dann dran, wenn’s schwierig wird. Darauf und auf Tabellenplatz 3, können wir für den Moment safe stolz sein!
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