Abwehr gefunden, Spaß nie verloren – Minis Mädchen zeigen starke Spiele
In der kleinen Turnhalle in Emmerthal-Kirchohsen war richtig was los: Parallel fanden gleich zwei Minis-Turniere (Mädchen und gemixte Jugend) statt. Die örtlichen Verantwortlichen meisterten das problemlos, so dass trotz einer Vielzahl begeisterter Handballerinnen und Handballer sowie deren mitgereister Fans alle einen Platz und vor allem viel Spaß hatten. Bereits auf dem sehr verregneten, aber pittoresken Weg durch den Deister hatte Nessi ihre Aufgaben an die mitfahrenden Eltern und Geschwister verteilt und freute sich auf einen Nachmittag als interessierte Zuschauerin – was dann nicht sofort funktionierte (aber der Reihe nach…).
Im ersten Spiel gegen den TV Badenstedt brauchten beide Mannschaften etwas länger, um ins Spiel zu finden. Auf der Trainerbank sahen Nessi, Co-Trainer Felix und Wilma mit Maskottchen Coco zunächst etwas müde HSG-Minis, die mehrmals kurz von Nessi an das Konzept von „Abwehr“ erinnert werden mussten. Nachdem das geklärt war, legten dann alle endlich los und das Spiel nahm an Fahrt auf. Die mitgereisten Eltern konnten beobachten, dass das gemeinsame Spielen und Abspielen immer besser funktionierten. Sehr hilfreich war auch die geduldige Schiedsrichterin, die häufiger nochmal freundlich erklärte, von wem und von wo der Ball wieder ins Feld geworfen werden durfte.
Nach einer kurzen Pause ging es dann weiter gegen die Spielerinnen des TKJ Sarstedt. Obwohl die Pause gut und reichlich für die Verpflegung genutzt worden war, war von Bratwurst-Koma keine Spur: Die sieben Minis Hedda, Leonie, Annika, Victoria, Anna, Ida und Elsa spielten schöne Bälle aufs Tor und verwandelten die Würfe fast genauso oft. Auf der Trainerbank trat nun endlich die gewünschte Entspannung ein; die Mädchen organisierten sich in der geübten Weise selbst und kamen mit wenigen Hinweisen von Co-Trainer Felix aus. Aufgrund der unterschiedlichen Altersstruktur traten die Sarstedterinnen in Überzahl an, die wiedergefundene Abwehr der HSG-Mädchen konnten sie aber nicht ernsthaft in Gefahr bringen.
Diese flüssige Spielweise retteten die Minis auch ins letzte Spiel gegen die JSG Weserbergland, das vorwiegend in der Hälfte vor dem gegnerischen Tor stattfand. Die Eltern, die direkt hinter dem Tor saßen, bekamen einen etwas überambitionierten Ball ab, erhielten aber ansonsten einen guten Eindruck davon, wie man auch fair stören und mit gutem Teamplay eine wiederum in Überzahl auftretende gegnerische Mannschaft in Schach halten kann.
Alle Teams des Turniers nahmen schließlich mit leuchtenden Augen ihre Urkunden sowie etwas Süßkram in flüssiger und fester Form entgegen und traten dann glücklich den leider immer noch sehr nassen Heimweg an. Insgesamt machte dieses vorletzte Spiel der Minis-A-Mädchen bei allen Beteiligten viel Vorfreude auf die E-Jugend.
Danke an Christina (und Elsa) für den tollen Bericht.
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