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Minis Mädchen mit Aufregung im Gepäck

Ist die Anspannung im Hause Göldner schon morgens besonders groß, ist klar, dass die Minis Mädchen ihr allererstes Turnier haben.

Man (Frau) fragt sich halt: Haben wir die Kinder schon genügend auf so ein Spielfest vorbereitet? Werden sie erstmal wie erstarrt auf dem Feld stehen oder fühlen sie sich sicher genug, um gleich loszulaufen? Und wie werden die Eltern reagieren? „Coachen“ sie ihr Kind permanent von der Tribüne so, dass wir die Rollenverteilung nochmal klären müssen? Oder nörgeln sie die (oft sehr jungen Nachwuchs-) Schiris an, weil sie glauben, die Weltmeisterschaft wird ausgetragen?

Jedenfalls: Nicht nur Kinder sind vor ihrem allerersten Spiel aufgeregt, sondern die Mannschaftsleitenden auch!

So trafen sich Mädels und Trainerin pünktlich am Treffpunkt (manch Familie sogar schon eine Stunde vorher ;-)) und stiegen in die Autos zum Fahrtantritt wie die Jungs beim ersten Spielfest nach Altwarmbüchen.

Es hilft, wenn alle Zeit haben, sich zu orientieren: Wo ist die Kabine (Danke, TuS Altwarmbüchen: einen Kabineneinweiser habe ich in 15 Jahren Trainerinnen-Dasein noch nicht erlebt!)? Wo ist die Toilette, wie kommt man zu Mama oder Papa auf die Tribüne und… WELCHE LINIE GILT?

Die Hupe ist sehr laut und die Linien sind reichlich vorhanden…

Und zack – ging es los: Kein Kind stand wie erstarrt (Sorge unbegründet). Kein Elternteil steuerte eines der Kinder fern (auch hier Erleichterung). Alle liefen aktiv und spielten schon zwischendurch gut miteinander. Viele Tore fielen und die Mädchen zeigten schon erste Abwehrleistungen, während das Jungschiedsrichter-Team sehr pädagogisch pfiff.

Man muss ehrlich sein: Alle drei Gegnermannschaften (TuS Altwambüchen I und II, SG Misburg) traten mit gemischten Teams (Jahrgang 2018 und 2019) an und präsentierten darunter deutlich erfahrene Mädels. Eine Einteilung wie bei den Jungs (Anfänger- und Fortgeschrittenenstaffel) ist leider bei der weiblichen Seite nicht zustande gekommen. Und wenn man vor diesem Hintergrund die Spielverläufe betrachtet, waren wir als absolute Anfängerinnen schon wirklich gut.

Da entsteht etwas GROßES…

Warum war die Aufregung also nochmal so groß? Die Mädchen haben gezeigt, dass sie für ihre Altersklasse beim Handball genau richtig sind und der erste Zusammenhalt auch schon gut funktioniert. Auch die Elternschaft ist wirklich zauberhaft zurückhaltend und feuert einfach alle guten Aktionen (auch die der Gegnerinnen) an.

Belohnt wurden die Kinder mit einer Urkunde und Süßem. So geht Mini-Spielfest!

HSG Laatzen-Rethen
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