Spielberichte,  Spielberichte Minis A

Minis A sind gute Hennen und Habichte

„Minispieltag bei der HSG Hannover-West“. So stand es am Samstag im Kalender. Perfekt, wenn das Wetter eh nichts besseres zulassen würde. Im Vorfeld musste zwar ungewöhnlich viel über die Gruppe geklärt werden, aber alle Kinder waren pünktlich am vereinbarten Treffpunkt.

Andertens Absage kam recht spontan und so bauten die Gastgeber kurzerhand den Spielplan um, sodass eine Hin- und Rückrunde der drei anwesenden Mannschaften mit einer Spielzeit von jeweils 15 Minuten gespielt wurde.

Den Minis der HSG Laatzen-Rethen sollte dies nur recht sein. Nach einem kurzen gemeinsamen Steh-Bock-Lauf-Bock fing der Auftritt der Laatzener Vögel an.

Mit einem sehr wachen Felix im Tor begann das erste Spiel gegen die HSG Herrenhausen/Stöcken. Carl, Rebecca, Phil und Fernando zeigten sofort ihr Spielverständnis und passten wie die Hennen auf ihr Küken (Torwart) auf. Die Habichte (Angreifer) der recht kleinen Gegner kamen kaum zu sinnvollen Passfolgen. Anders als der Ball in unseren Reihen war: Wie große Habichte kreisten die Kinder mit tollen Passfolgen auf das Küken der anderen zu und warfen ein Tor nach dem anderen.

Auch die eingewechselten Spielerin und Spieler Laura, Hugo und Kian übernahmen verantwortungsvoll die wechselnden Rollen der Hennen und Habichte. Auch kurze Anweisungen wie „Spiel zu Laura!“ und „Laura, wirf ein Tor!“ wurden prompt umgesetzt.

Das Trainerduo auf der Bank (Joel und Nessi) freuten sich ein ums andere mal über wirklich gelungene „Flugeinlagen“.

Im zweiten Spiel gegen die Gastgeber hütete Carl großartig das Tor der Handballer aus der Leinemasch. Obwohl die Habichte und Hennen der Gegner körperlich nicht so unterlegen waren, wie die der Herrenhäuser, waren die Aufgaben auf dem Feld den Laatzener Kindern klarer.

Im Rückspiel gegen die Nord-Hannoveraner waren die Minis aus Laatzen zwar zahlenmäßig unterlegen, jedoch mit Laura im Tor und wieder den sehr aufmerksamen Hennen Carl, Felix, Rebecca und Kian ganz klar überlegen.

Im letzten Spiel gegen die HSG Hannover-West musste das Laatzener Federvieh das erste mal wirklich ihr Können unter Beweis stellen. Die Gegnerischen Habichte hatten in der Flugformation einiges hinzugelernt und griffen das Nest deutlich hungriger an. Aber ein überragender Hugo flog das Tor dicht. Auch Phil, Fernando und Felix griffen zwar das Küken der anderen konsequent an, hatten aber vorerst eine nicht so gute Ausbeute.

Nur durch unseren zusätzlichen Vogel Mats auf der Tribüne, der kommentierend jedes Spiel aus einer guten Vogelperspektive begleitete, konnte telepathisch an der Konzentration in den letzten Minuten einiges bewirkt werden, sodass sogar das aufblasbare Tor durch die strammen Würfe in die Knie ging und nach einer Wiederherstellung endlich die Bälle im Netz landeten.

Am Ende standen drei Siegerteams im Mittelpunkt und wurden mit Medaillen geehrt. Einen großen Dank an die wirklich netten Ausrichter und ein noch größeres Lob an die drei Jungschiedsrichter, die ihre Aufgabe für das erste mal wirklich toll gemeistert haben.